1.0 Wärmedämmgläser

1.1 THERMOPLUS® und THERMOPLUS® III

THERMOPLUS® S3- und S1-Wärmedämmgläser zeichnen sich durch ge­­ringste Wärmedurchgangskoeffizienten aus. Sie sind in der Ansicht und Durchsicht neutral und damit einem herkömmlichen Isolierglas ähnlich.
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1.2 THERMOPLUS® K EffizienzGlas mit Ug = 0,9 W/m²K

Beim neuen Zweifach-EffizienzGlas werden zwei Beschichtungen kombiniert, wobei eine zum Scheibenzwischenraum und eine weitere zur Raumseite weist.
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1.3 Kombination mit Pilkington Activ

THERMOPLUS® und THERMOPLUS® III können mit der selbstreinigenden Pilkington Activ-Beschichtung auf der Witterungsseite kombiniert werden.
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1.4 THERMOPLUS® AR – Antireflexionsglas

1.4 THERMOPLUS® AR – Antireflexiosglas
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1.5 Thermisch verbesserte Abstandhalter

Durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) und die Normen und Regelwerke auf die sie verweist, kommt den thermisch verbesserten Abstandhaltern eine besondere Bedeutung zu. Im Rahmen des Nachweisverfahrens der EnEV dürfen die wärmetechnischen Eigenschaften von Abstandhaltern berücksichtigt werden. Damit wird der Beitrag zur Energieeinsparung durch einen thermisch verbesserten Abstandhalter im offiziellen Nachweis honoriert. Die Verbesserung des Uw-Wertes des gesamten Fensters liegt typischerweise bei ca. 0,1 W/m²K.
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1.5 Allgemeine Angaben zu Isoliergläsern

Isolierglas besteht aus zwei oder drei Glastafeln. Im Randbereich sind die Glasscheiben durch einen Abstandhalter luft- und gasdicht miteinander verbunden.
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1.6 Pilkington Spacia - Vakuumglas

Vakuumglas zeichnet sich durch hervorragende Wärmedämmeigenschaften bei geringer Dicke und geringem Gewicht aus.
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2.0 Sonnenschutzgläser und Adaptive Gläser

2.1 INFRASTOP® und INFRASTOP® III

INFRASTOP® Sonnenschutz-Isolierglas zeichnet sich durch eine hohe Lichtdurchlässigkeit bei gleichzeitig möglichst geringer Gesamtenergiedurchlässigkeit aus. Ermöglicht wird dies durch eine hauchdünne Beschichtung auf Edelmetallbasis, die geschützt zum Scheibenzwischenraum angeordnet ist.
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2.1.1 Kombinationsmöglichkeiten

INFRASTOP® und INFRASTOP® III können kombiniert werden mit:
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2.1.2 Erläuterungen der technischen Daten

Die Licht- und Energiewerte beziehen sich auf europäische Normen, insbesondere auf DIN EN 410. Im Vergleich zu der nach der in der Vergangenheit relevanten Norm DIN 67 507 ermittelten Werte führt dies zu einer tendenziell höheren Gesamtenergiedurchlässigkeit. Licht- und UV-Durchlässigkeit, Lichtreflexionund allgemeine Farbwiedergabe sind gleich.
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2.1.3 Emissivitäten

Die Emissivität ist das Abstrahlvermögen der beschichteten Oberfläche. Diese Größe beieinflusst entscheidend den U-Wert der Verglasung. Je kleiner die Emissivität desto geringer der U-Wert.
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2.1.4 Hinweise für die Planung

Isolierglas-Aufbauten
Die maximale Dicke der beschichteten Basisgläser auf Suncool-Basis ist 12 mm bzw. 16 mm und 1,52 mm Folie. Bei Unterschreiten der Kantenlänge von etwa 60 cm (bzw. 70 cm bei den Dreifach-Gläsern) erhöht sich das Bruchrisiko. Wir empfehlen deshalb insbesondere bei asymmetrischen Aufbauten, DELODUR® Einscheiben-Sicherheitsglas zu verwenden.
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2.1.5 Technische Daten INFRASTOP® Sonnenschutz-Isolierglas

Technische und physikalische Daten bei senkrechtem Strahlungseinfall für einen Scheibenaufbau 6 (16) 4 bzw. 4(16)4 bei Neutral 70/40 und Argonfüllung
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2.1.6 Technische Daten INFRASTOP® III Sonnenschutz-Isolierglas

Technische und physikalische Daten bei senkrechtem Strahlungseinfall und einem Scheibenaufbau 6(SZR)4(SZR)4 bzw. 4(SZR)4(SZR)4 bei Neutral 63/39
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2.1.7 Reflexionsfarben

Farbwirkung der INFRASTOP® Sonnenschutz-Isoliergläser in der Reflexion nach außen
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2.2 INFRASTOP® Activ und INFRASTOP® III Activ

Alle INFRASTOP®-Typen auf Suncool-Basis können mit der selbstreinigenden Pilkington Activ™-Beschichtung auf der Witterungsseite kombiniert werden.
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2.3 INFRASTOP® K EffizienzGlas mit Ug = 0,9 W/m²K

Beim neuen Zweifach-EffizienzGlas werden zwei Beschichtungen kombiniert, wobei eine zum Scheibenzwischenraum und eine weitere zur Raumseite weist.
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2.4 INFRASTOP® OW und INFRASTOP® III OW

Für sehr spezielle Anwendungsfälle können Sonnenschutzglasbeschichtungen auch auf dem besonders eisenoxidarmen und damit sehr klarem Floatglas Optiwhite aufgebracht werden. Aufgrund des fehlendem glastypischen Grünstichs wird dieses Basisglas auch häufig als Weißglas bezeichnet.
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2.5 Sonnenschutz-Verbundglas

Das Sonnenschutz-Verbundglas Neutral 65/59 besteht aus zwei Float-Scheiben mit einer Beschichtung zur Verbundfolie.
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2.6 INFRASTOP® RADARSTOP

Radarreflexionsdämpfung
Die Radarreflexionsdämpfung ist eine Anforderung der Deutschen Flugsicherung (DFS) an die Fassade größerer Gebäude in der Nähe von Flughäfen. Ziel ist es, die Reflexion von Radarsignalen, die an großen Fassadenflächen auftritt, zu unterdrücken, da diese reflektierten Signale zu Falschmeldungen auf den Radarbildschirmen der Fluglotsen führen und damit den Flugverkehr erheblich beeinträchtigen können.
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2.7 Kombination beschichteter Gläser mit DELODUR® DESIGN

INFRASTOP® und THERMOPLUS® DESIGN
Eine zusätzliche Variante der Fassadengestaltung ist durch die Kombination von INFRASTOP® und THERMOPLUS® mit einer im Siebdruckverfahren aufgebrachten Emaillierung (in der Regel auf Position 2) möglich. Nicht alle Beschichtungen und Bedruckungen sind hierzu geeignet.
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2.8 INFRAREFLECT®

INFRAREFLECT® ist ein Isolierglassystem mit einer im Scheibenzwischen­raum integrierten Jalousie (oder einem Plissée). Die Bedienung erfolgt manuell oder elektrisch. 
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2.9 INFRASELECT® - Dimmbares Glas

Im Gegensatz zu den herkömmlichen, beschichten INFRASTOP®-Sonnen­schutzgläsern mit statischen, unveränderbaren Licht- und energetischen Eigenschaften ist INFRASELECT® ein regel- bzw. dimmbares Sonnen­schutzglas. 
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3.0 Glasfassaden

3.1 Fassadenplatten

3.1.1 Allgemeine Hinweise

INFRACLAD®, INFRACOLOR® und DELOGCOLOR® Fassadenplatten bieten die Möglichkeit, die gesamte Außenhaut eines Gebäudes mit Glas zu gestalten. Dabei werden zwei Konstruktionsprinzipien unterschieden, die Kalt- und die Warmfassade.
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3.1.2 DELOGCOLOR®

DELOGCOLOR® sind Einscheiben-Sicher­heits­­gläser, die auf der Rückseite mit einer Email­lierung versehen sind. Eine Vielzahl von Farben und Grautöne aus der Standard-Farb­palette sowie viele der RAL-Farben stehen zur ganzflächigen Emaillierung von DELOGCOLOR® zur Auswahl. Andere Zwischentöne und Sonderfarben in Anlehnung an andere Farbsysteme sind auf Anfrage möglich. Nicht lieferbar sind Leuchtfarben, Lila/Violett- und Metallic-Farbtöne. 
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3.1.3 INFRACOLOR® und INFRACLAD®

INFRACOLOR® und INFRACLAD®-Fassadenplatten bieten eine große Anzahl von Möglichkeiten, farblich einheitliche Ganzglasfassaden zu gestalten. Obwohl die farbliche Anpassung vor allem der zweischeibigen Fassadenplatten an ihre INFRASTOP® Typen in den meisten Fällen als sehr gut zu bezeichnen ist, sollte als Entscheidungshilfe eine Bemusterung, ggf. in Originalgröße, vorgenommen werden, da letztendlich ein Urteil über die Qualität der Anpassung in Farbe und Reflexionsgrad subjektiv ist.
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3.1.4 Einbau- und Verglasungshinweise

Farbeinhaltung
Aus produktionstechnischen Gründen ist eine absolute Farbgleichheit nicht immer möglich. Das gilt insbesondere für Nachbestellungen.
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3.2 Konstruktive Glasfassaden

3.2.1 Structural Glazing

Diese Fassaden zeichnen sich aus durch
1. ein einheitliches optisches Erscheinungsbild ganz mit Glas
2. Flächenbündigkeit ohne vorstehende Rahmenteile
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3.2.2 Punktgehaltene Ganzglasfassaden mit AbZ und Typenstatik

Mit Punkthaltern lassen sich rahmenlose Ganzglasfassaden als hinterlüftete Außenwandbekleidungen oder raumabschließende Vertikalverglasungen realisieren. Dabei erfolgt die Befestigung der Gläser an der bauseitigen Unter­konstruktion mit hochwertigen Edelstahl-Punkthaltern von Glassline. Die Punkt­­halter verfügen über europäisch technische und allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen und Prüfzeugnisse (ETA 08/0284, Z-70.2-99, Z-70.2-100, absturzsichernd AbP 2015-09-4535-01) und geprüfte Glastypenstatiken. 
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3.2.3 Vordachsysteme

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3.2.3.1 CANOPY CLASSIC

Das Vordachsystem CANOPY CLASSIC ist eine filigrane Glas-Stahl-Konstruktion, die hohen ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Die Befestigung der Gläser erfolgt mit hochwertigen Edelstahl-Punkttellerhaltern von Glassline. Das System ist allgemein bauaufsichtlich zugelassen (Z-70.3-139). Als Glasarten kommen zur Anwendung: 17,5 oder 21,5 mm SIGLADUR® Verbund-Sicherheitsglas aus teilvorgespanntem Glas nach DIN EN 1863 und 1,52 mm PVB-Folie.
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3.2.3.2 CANOPY CLOUD

Das völlig freitragende Vordachsystem CANOPY CLOUD definiert Transparenz bei Ganzglasvordächern völlig neu. Filigrane Profilsysteme bei maximaler Ausladung garantieren einen uneingeschränkten Blick.
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3.2.4 Pilkington Profilit™ - Profilbauglas

Pilkington Profilit™-Profilbauglas ist ein U-förmiges Gussglas mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung Z-70.4-43 und Z-70.4-187. Es ist durchscheinend, üblicherweise mit einer Ornamentierung auf der Profilaußenfläche und unterliegt den gussglaseigenen Qualitätsmerkmalen.
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4.0 Gläser für den Schallschutz

4.1 Schalldämmung von Einfach- und Verbundgläsern

4.1.1 Schalldämm-Verbundsicherheitsglas Optiphon

Optiphon (alte Bezeichnung Optilam Phon) ist ein Verbundglas mit einer speziellen 0,76 mm oder 1,14 mm dicken Folie, die hervorragende schalldämmende Eigenschaften aufweist. Optiphon kann sowohl als schalldämmende Einfachscheibe als auch zu einem Schallschutz-Isolierglas PHONSTOP® L im Zweifach-Aufbau oder als PHONSTOP® III L im Dreifach-Aufbau eingesetzt werden.
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4.1.2 Schalldämmung von weiteren Einfach- und Verbundgläsern

In folgender Zusammenstellung sind Rw-Werte für Float, SIGLA®-Verbundsicherheitsglas sowie von geprüften Multilaminataufbauten zusammengestellt. Die Werte für Float und Verbundsicherheitsglas sind der Tabelle mit standardisierten Schalldämmwerten der europäischen Norm DIN EN 12758 entnommen.
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4.1.3 Schalldämmung von Profilbauglas

Schalldämmwerte von ein- und mehrschaligem Profilbauglas siehe Kapitel Pilkington ProfilitTM-Profilbauglas.
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4.2 PHONSTOP® Schallschutz - Isolierglas

Die Schallschutzglaspalette umfasst sowohl PHONSTOP® Zweischeiben- Isoliergläser als auch PHONSTOP® III - KlimaschutzGläser im 3-fach Aufbau.
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4.2.1 Schalldämm-Maße

Bewertetes Schalldämm-Maß RW ( RW,p)
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4.2.2 Technische Daten PHONSTOP®und PHONSTOP® III

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4.2.3 Kombinationsmöglichkeiten

PHONSTOP® - Aufbauten mit absturzsichernden Eigenschaften  
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4.2.4 Ug- und Rw-Werte für INFRASTOP®-PHONSTOP® Kombinationen

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4.2.5 Ug- und Rw-Werte für THERMOPLUS®-PHONSTOP® Kombinationen

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4.2.6 Schalldämmspektren PHONSTOP®

 
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4.2.7 Schalldämmspektren PHONSTOP® III

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5.0 Gläser für den Personen- und Objektschutz

5.1 ALLSTOP® PRIVAT und ALLSTOP® Sicherheitsgläser

Unsere Sicherheitsgläser sind unterteilt in die Produktlinien ALLSTOP® PRIVAT und ALLSTOP®. Diese bieten hohen bis höchsten Schutz gegenüber Einbruchversuchen und Beschuss.
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5.1.1 ALLSTOP® PRIVAT Sicherheitsglas

ALLSTOP® PRIVAT ist ein Verbund-Sicherheitsglas, das Schutz vor Einbruchversuchen durch Gelegenheitstäter bietet. Es besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die mittels einer hochfesten Kunststofffolie verbunden sind. Die Sicherheitseigenschaften werden durch das Haften der Glassplitter an der Kunststofffolie erreicht.
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5.1.2 ALLSTOP® Sicherheitsglas

Wird eine erhöhte bis höchste Schutzwirkung gegenüber Einbruchversuchen und Beschuss verlangt, dann ist ALLSTOP® Sicherheitsglas das geeignete Produkt. Hier wird die Schutzwirkung durch einen mehrschichtigen Aufbau aus unterschiedlich dicken Gläsern und Kunststofffolienlagen erreicht.
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5.1.3 ALLSTOP® mit VdS-Anerkennung

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5.1.4 ALLSTOP® Sprengwirkungshemmend

Nach der Fenster- und Türennorm EN 14351-1 sind die sprengwirkungs-hemmenden Eigenschaften von Fenstern und Türen durch eine Bauteilprüfung zu ermitteln.
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5.1.5 ALLSTOP® für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute

Verglasungen in Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten sind nach der DGUV Vorschrift 26 „Unfallverhütungsvorschrift Kassen“ sowie nach der DGUV Information 215-612 „Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute - Anforderungen an die sicherheitstechnische Ausrüstung von Geschäftsstellen“ auszuführen.
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5.1.6 ALLSTOP® Kombinationsmöglichkeiten, Verglasung, Hinweise

Wärmedämmung und Sonnenschutz
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5.1.7 ALLSTOP® und Wärmeschutz

ALLSTOP® THERMOPLUS® S3 erfüllt neben Anforderungen der Einbruch- und Durchschusshemmung auch die Anforderungen der Energieeinsparverordnung.
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5.1.8 ALLSTOP® Größentoleranzen und Kantenbearbeitung

Da aus produktionstechnischen Gründen eine Kantenbearbeitung nicht erforderlich ist, wird ALLSTOP® normalerweise mit einfacher Schnitt- oder Säge­kante geliefert. Bei Elementgewichten von mehr als 100 kg wird jedoch empfohlen, die tragende Kante in der Qualität ,,grob geschliffen" zu bestellen, damit die Klotzung gemäß den Verglasungsrichtlinien erfolgen kann und bei einer möglichen Verschiebetoleranz das Gesamtgewicht nicht von einer Scheibe abgetragen werden muss.
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5.2 Alarmgläser

Der Flachglas MarkenKreis bietet zwei verschiedene Alarmgläser an, die in Verbindung mit einer Einbruchmeldeanlage Alarm auslösen können.
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5.2.1 DELODUR® Alarmglas

Wenn Anforderungen an die Einbruchhemmung bestehen und zusätzlich Einbruchversuche zuverlässig gemeldet werden sollen, empfehlen wir ALLSTOP® PRIVAT und ALLSTOP® Sicherheits-Isolierglas mit DELODUR® Alarmglas auszurüsten.
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5.2.2 Multisafe Alarmglas

Multisafe Alarmglas ist ein Isolierglas, bestehend aus einer Einscheiben-Sicherheitsglasscheibe, auf deren Glasoberfläche eine stromleitende Schleife eingebrannt ist, und einer Gegenscheibe, die je nach Anwendung unterschiedlich ausgeführt sein kann.
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5.3 SILATEC Verglasungen für Paniktüren

Paniktüren sind Türen in Flucht- und Rettungswegen, die mit Panikbeschlägen ausgerüstet sind. D.h. in Paniksituationen ermöglichen sie flüchtenden Per­sonen das Öffnen der Tür in Fluchtrichtung, unabhängig davon, ob das Tür­schloss verriegelt wurde oder nicht.





Da auch Paniktüren den heutigen Ansprüchen an die Transparenz genügen müssen, enthalten sie oftmals großflächige Glasfüllungen. Zudem müssen sie immer häufiger einbruchhemmende Eigenschaften ab Klasse RC2 nach DIN EN 1627 bzw. DIN EN 356 aufweisen und hohe Ansprüche an die Wärmedämmung bzw. den Sonnenschutz erfüllen.

Die in den DIN EN 1627 festgelegten Anforderungen reichen bei Panik­verglasungen jedoch nicht aus. Denn auch in eine geprüfte durchbruchhemmende Verglasung nach DIN EN 356 kann bereits in sehr kurzer Zeit eine kleine Öffnung geschlagen werden, um dann gezielt am Drücker zu manipulieren.

Die SILATEC Verbundglasaufbauten in der folgenden Tabelle erfüllen die Anforderungen bezüglich der Widerstandsfähigkeit gegen manuelle Einbruchversuche (Angriff auf die Fläche der Panikverglasung) in den Widerstandsklassen RC2 und RC3 gemäß DIN EN 1627/1630 für den Einsatz in Türelementen von Flucht- und Rettungswegen.

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6.0 Basis- und Sicherheitsgläser

6.1 Floatgläser

Floatglas ist das im Baubereich am meisten verwendete Glas. Es wird nach dem von Pilkington in den 1950er Jahren erfundenen Floatglasverfahren hergestellt. Dabei fließt die Glasschmelze auf ein flüssiges Zinnbad, wodurch planparallele Oberflächen entstehen. Die Grundzusammensetzung von Floatgläsern verändert sich geringfügig durch die Herkunft der verwendeten Rohstoffe. Auf die physikalischen Kennwerte wirkt sich dies praktisch nicht aus.
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6.1.1 Klares Floatglas

Optifloat klar
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6.1.2 Eingefärbte Floatgläser

Die Farbwirkung eingefärbter Floatgläser entsteht durch chemische Zusätze in der Glasschmelze, die das Licht bestimmter Wellenlängen absorbieren. Die Stärke des Farbtons nimmt mit der Glasdicke zu, die Lichtdurchlässigkeit nimmt mit der Glasdicke ab.
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6.1.3 Beschichtete Basisgläser

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6.1.3.1 K Glass N

Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der herkömmlichen K Glass Beschichtung, die pyrolytisch auf der Glasoberfläche verfestigt ist, so dass sie chemisch und mechanisch sehr widerstandsfähig ist. 
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6.1.3.2 Vorspannbare beschichtete Basisgläser

Neben K Glass N gibt es weitere beschichtete Basisgläser, die vorgespannt werden können, die aber dann zu Isolierglas weiterverarbeitet werden, wobei die Beschichtungen geschützt zum SZR weisen müssen.
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6.1.4 Lackierte Gläser

Lackierte Float- und satinierte Gläser, auch vorspannbar, werden in Kapitel 7.3.8 bzw. 7.3.9 beschrieben.
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6.2 Ornamentgläser

Ornamentglas wird nach dem Prinzip der überlaufenden Wanne hergestellt, wobei die austretende, noch rotglühende Glasmasse durch Strukturwalzen gezogen wird. Durch Einwalzen einer Drahteinlage in die noch rotglühende Glasmasse entsteht ein Drahtglas, bei anschließender Strukturierung ein Drahtornamentglas.
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6.2.1 IMAGIN Ornamentglas

Die Ornamentgläser der Reihe IMAGIN bestehen aus klarem Glas, das einoder beidseitig strukturiert ist. Es sind mehrere Designs erhältlich. Die Gläser sind je nach Struktur und Design mehr oder weniger transparent. Die grundlegenden licht- und energietechnischen Daten der verwendeten Glasmasse sowie Details zu Dicken und Abmessungen finden Sie in den folgenden Tabellen.
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6.2.2 OLTRELUCE Ornamentglas

Diese Ornamentserie umfasst drei Dekore, die in den Varianten Clear und Silver angeboten werden.. Hinweise zu Varianten, die zu ESG oder VSG verarbeitet werden können, finden Sie ebenfalls in den folgenden Tabellen.
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6.2.3 Ornamentglas drahtgebunden

Die drahtgebundenen Ornamentgläser bestehen aus klarem Glas. Durch die Drahteinlage werden beim Bruch des Glases die Glasscherben zusammengehalten. Weitere Details siehe folgende Tabelle.
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6.2.4 Ornament-Verbund-Sicherheitsglas

Die folgenden Ornament-Verbund-Sicherheitsgläser bestehen aus je einem 4 mm Imagin Ornamentglas und einem
4 mm Floatglas, die mittels 0,76 mm PVB-Folie zusammen laminiert sind.
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6.3 Madras® Gläser

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6.3.1 Madras® Gläser - tiefengeätzte Floatgläser

Madras® Gläser sind tiefengeätzte Floatgläser. Das Basisglas ist klares oder in der Masse eingefärbtes Floatglas. Durch einen definierten Ätzprozess erhält die Vorderseite des Glases ein dekoratives, reliefartiges Muster. Die Rückseite ist im Regelfall unbehandelt.
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6.3.2 Madras® non scratch - kratzfestes Glas

Madras® non scratch ist ein chemisch einseitig mattierte Floatglas. Auf der mattierten Oberfläche sind Kratzer kaum wahrnehmbar. Daher eignet sich Madras® non scratch insbesondere für Arbeitsplatten in Küchen und Labors, Waschtische und Waschbecken. 
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6.3.3 Madras® Flooring - rutschhemmendes Glas

Die Madras® Flooring Gläser besitzen eine speziell für rutschhemmende und verschleißfeste Gehflächen entwickelte Oberflächenstruktur. Die Gläser lassen sich thermisch vorspannen bzw. laminieren.
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6.4 Pilkington Activ™. Die saubere Scheibe

Pilkington Activ ist ein neuartiges Glasprodukt mit selbstreinigenden Eigenschaften, das zur Funktion UV-Strahlung und Wasser (z.B. Regen) benötigt.
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6.5 vetroClean - Das saubere Duschenglas

Normale Floatglasoberflächen fühlen sich glatt an, erscheinen optisch sogar spiegelglatt. Mikroskopisch gesehen sind sie jedoch rauh, weshalb Fremdstoffe, wie Schmutz und Kalk daran anhaften können (oberes elektronenmikroskopisches Bild). Das Duschenglas vetroClean ist jedoch anders.
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6.6 DELODUR® Einscheiben-Sicherheitsglas

DELODUR® ist ein Bauprodukt, das den Anforderungen der Bauregelliste A Teil 1 lfd. Nr. 11.12 und Anlage 7 entspricht und ist deshalb, im baurechtlichen Sinn, uneingeschränkt für Gebäude und Bauten verwendbar.
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6.7 topview - Anisotropiearmes ESG und TVG

Bei der Herstellung von ESG oder TVG entstehen Zonen mit unterschiedlicher Spannung. Bei Betrachtung in polarisiertem Licht können diese als Flecken („Leopardenflecken“), vor allem bei schrägem Betrachtungswinkel sichtbar werden (Anisotropie). Auch die Glasdicke oder die Kombination mit Funktionsbeschichtungen im Isolierglas beeinflussen ggf. den optischen Eindruck. 
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6.8 SIGLA® Verbund-Sicherheitsglas

SIGLA® Verbund-Sicherheitsglas besteht aus zwei oder mehr, im Regelfall gleichdicken, Optifloat Glasscheiben, die mittels einer oder mehrerer Kunststoff-Folien, unter Anwendung eines speziellen Verfahrens, fest miteinander verklebt sind. Im Falle eines Bruches haften die Bruchstücke auf der Folie. Dadurch bietet SIGLA® Verbund-Sicherheitsglas als Umwehrung oder Überkopfverglasung die üblichen Sicherheitseigenschaften zum Personenschutz.
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6.8.1 SIGLADUR® Verbund-Sicherheitsglas

SIGLADUR® ist ein Verbund-Sicherheitsglas aus zwei teilvorgespannten Gläsern. Damit wird die von SIGLA® Verbund-Sicher­heits­glas bekannte Split­ter­­bindung ergänzt um erhöhte Bruchfestigkeit sowie eine erhöhte Belastbarkeit gegenüber thermischen Spannungen. 
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6.8.2 SIGLA® Verbund-Sicherheitsglas mit DELODUR®

SIGLA® Verbund-Sicherheitsglas aus 2 x DELODUR® ist ein Verbund-Sicherheitsglas aus zwei vollvorgespannten DELODUR® Einscheiben-Sicherheitsgläsern. 
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6.8.3 SIGLAPLUS®

SIGLAPLUS® ist ein Verbund-Sicherheitsglas mit einer Zwischenschicht aus SentryGlas® 5000. Die Vorteile dieser Zwischenschicht gegenüber herkömmlicher PVB-Folie sind ihre hohe Schubsteifigkeit sowie ihre hohe Temperatur- und Witterungsbeständigkeit. Bei gleichen Sicherheitseigenschaften ist SIGLAPLUS® daher höher belastbar als herkömmliches Verbund-Sicher­heitsglas. Außerdem weist SIGLAPLUS® ein höheres Resttragvermögen und eine höhere Kantenstabilität auf.
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6.8.4 SIGLAPLUS® S Verbund-Sicherheitglas mit Schubverbund

SIGLAPLUS® S ist ein hoch belastbares Verbund-Sicherheitsglas mit Schub­verbund (VSG-S). Vom Aufbau und den grundsätzlichen Eigenschaften her entspricht es SIGLAPLUS®. Die Produktion von SIGLAPLUS® S erfolgt je­doch fremdüberwacht unter Einhaltung höchster Anforderungen an die Qualität und Dauerhaftigkeit der Verbundwirkung. Bei Tragfähigkeitsnach­weisen darf daher der Schubverbund der Zwischenschicht in Ansatz gebracht werden. Damit entspricht die Belastbarkeit von SIGLAPLUS® S nahezu der eines gleich dicken, monolithischen Glases mit dem zusätzlichen Vorteil der hohen Resttragfähigkeit.
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6.9 Gebogene Gläser

Bei zylindrisch gebogenen Gläsern sind, unabhängig von der geplanten Glasart, zur Ermittlung einer technisch machbaren und kostengünstigen Lösung unbedingt die nachstehend aufgeführten Parameter anzugeben. Hierzu gehört die Angabe von mindestens zwei der nachgenannten Werte: Abwicklung, Biegeradius, Stichhöhe (innen oder außen) oder Öffnungswinkel.
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6.9.1 Zylindrisch gebogene Gläser

Bei zylindrisch gebogenen Gläsern sind, unabhängig von der geplanten Glasart, zur Ermittlung einer technisch machbaren und kostengünstigen Lösung unbedingt die nachstehend aufgeführten Parameter anzugeben. Hierzu gehört die Angabe von mindestens zwei der nachgenannten Werte: Abwicklung, Biegeradius, Stichhöhe (innen oder außen) oder Öffnungswinkel. 
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6.9.2 Floatglas in spezieller Biegungsform

Neben der zylindrischen Standardbiegung (Zylinderabschnitt) kann Floatglas auch in speziellen Biegungsformen hergestellt werden:
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6.9.3 Toleranzen und Eigenschaften für gebogenes Floatglas, ESG, VSG und Isolierglas

Die Toleranzen für zylindrisch gebogenes Glas sind in der folgenden Tabelle angegeben. Die mindest erforderliche Falzbreite beträgt
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7.0 RaumGlas

7.1 Spiegel

7.1.1 Silberspiegel

Dies sind Spiegel für den Innenbereich aus Floatglas, deren Rückseite mit einer geschützten, reflektierenden Silberschicht ohne Verwendung von Kupfer versehen sind.
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7.1.1.1 Mirox 3G

Mirox 3G ist ein kupferfreier, umweltfreundlicher Spiegel. Durch den speziellen Epoxy-Schutzlack ist die Silberschicht sehr korrosionsbeständig und deutlich kratzfester als bei herkömmlichen Spiegeln. Mirox 3G ist erhältlich in folgenden Ausführungen (andere Größen auf Anfrage):
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7.1.1.2 Mirox MNGE

Mirox MNGE ist ein kupferfreier, umweltfreundlicher Spiegel. Die Silberschicht wird durch einen Schutzlack vor Korrosion und Kratzern geschützt. Mirox MNGE ist erhältlich in folgenden Ausführungen (andere Größen auf Anfrage):
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7.1.1.3 Sanilam Easycut Doppelspiegel

Die Doppelspiegel Sanilam Easycut 3+3 bestehen aus zwei 3 mm dicken Mirox MNGE-Spiegeln, die durch eine spezielle Schicht miteinander verbunden sind. Die Silberschicht ist an der Oberfläche und an den Kanten geschützt. Die Garantie gegen Korrosion beträgt 10 Jahre, falls Zuschnitt und Verarbeitung durch den Hersteller bzw. einen anerkannten Veredler erfolgen. Daher eignet sich Sanilam Easycut insbesondere für Badezimmermöbel. Die Standardabmessungen der Doppelspiegel betragen 225 cm x 321 cm.
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7.1.1.4 SAFE/SAFE+ Ausführung

SAFE und SAFE+ sind zusätzliche Polypropylenfilme, die auf der Rückseite von Spiegeln oder lackierten Gläsern aufgetragen werden. Der Film dient zur Splitterbindung, außerdem wird die Lackschicht vor Kratzern geschützt.
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7.1.2 Chromspiegel

Mirropane Chrome ist ein beschichteter Chromspiegel, der sich aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit hervorragend für den Einsatz in Nassbereichen und Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit eignet. Auch eine Außenanwendung ist möglich.
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7.1.3 Transparente Spiegel

MirroView ist ein pyrolytisch beschichteter Spiegel, der eine hohe Lichtdurchlässigkeit bei gleichzeitig stark reflektierenden Eigenschaften besitzt.
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7.2 Planibel AB - AntiBakterielles Glas

Antibakterielles Glas ist eine Innovation im Bereich Glas. Durch ein spezielles Verfahren enthält das Glas Silberionen, die dazu führen, dass über 99 % der auf dem Glas haftenden Bakterien abgetötet werden und die Vermehrung von Pilzen behindert wird.
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7.3 Designglas

7.3.1 OptiView Protect - Reflexionsarmes VSG

 
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7.3.2 DELODUR® Design Einscheiben-Sicherheitsglas

DELODUR® Design ist ein Einscheiben-Sicherheitsglas nach DIN 12150-2, das auf der Rück­seite mit einer Emaillierung versehen ist. Die Emaillierung kann im herkömmlichen Siebdruckverfahren oder digital, im GlassJet-Verfahren, aufgetragen werden. Die Emaillierung ist weitestgehend kratzfest und säureresistent; Licht- und Haftbeständigkeit entsprechen der Haltbarkeit keramischer Schmelzfarben.
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7.3.3 DELOGCOLOR® Interieur

Dies ist ein farbig emailliertes Einscheibensicherheitsglas, das durch eine spezielle ganzflächige Emaillierung auf der Rückseite die besonderen optischen Anforderungen bei der Innenanwendung erfüllt. Hierbei sind fast alle RAL Farbtöne und alle gängigen Bearbeitungen möglich (siehe auch Kapitel 3.1.2 DELOGCOLOR®).
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7.3.4 TranZpaint® - Bedrucktes Glas

TranZpaint® ermöglicht die farbige Gestaltung der Glasoberfläche per Digitaldruck. TranZpaint® gibt es in den Produktvarianten
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7.3.5 Matelux - Satinierte Gläser

Hierbei handelt es sich um klare oder farbige Floatgläser, bei denen mindestens eine Seite satiniert, d. h. durch eine Säureätzung mattiert wird. Die Gläser sind transluzent. Matelux kann zu ESG oder VSG mit klarer oder farbiger Folie weiterverarbeitet werden. Im Isolierglas trägt es zum Erhalt der Privatspäre bei.
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7.3.6 Lacobel - Lackierte Gläser

Lacobel ist ein Floatglas, das auf der Rückseite mit einer deckenden Farbschicht lackiert wird. Es sind 20 Farben ähnlich RAL oder Referenzfarbtöne erhältlich. Die Lackschicht ist licht-, UV- sowie feuchtigkeitsbeständig. Eine dauerhafte Benetzung der Glaskante (z. B. Wasser im Glasfalz) ist zu vermeiden.
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7.3.7 Matelac - Lackierte Gläser mit satinierter Oberfläche

Hierbei handelt es sich um Gläser mit einer rückseitig lackierten und einer satinierten Oberfläche. Es sind 20 Standardfarben verfügbar.
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7.3.8 Lacomat - Mattlackierte Gläser

Lacomat ist klares Floatglas, das auf einer Seite mit einem matten, transluzenten Lack versehen ist. Dieser ähnelt im Aussehen einer satinierten Oberfläche.
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7.3.9 Matobel - Reflexarmes Bilderglas

Matobel ist ein reflexarmes Glas für Bilderrahmen. Störende Spiegelungen des Lichts werden reduziert, so dass Farben und Kontraste gegenüber herkömmlichem Glas besonders gut wiedergegeben werden.
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7.3.10 Madras® Gläser

Die dekorativen Madras® Gläser werden in Kapitel 6.3 beschrieben.
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7.4 Systemglas

7.4.1 SIGLA® Walk - Begehbares Glas

Für begehbare Verglasungen nach DIN 18008 Teil 5 bietet FLACHGLAS Wernberg als Standardprodukt nun SIGLA® Walk an. Als geregeltes Bauprodukt benötigt SIGLA® Walk keine zeit- und kostenintensive Zustimmung im Einzelfall (ZiE) durch die oberste Bauaufsichtsbehörde.
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7.4.2 vetroRailing Glasgeländersysteme

Die folgenden absturzsichernden Glasgeländersysteme verfügen über allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse (AbP) sowie geprüfte Typenstatiken bzw. Glasstatiken. Zustimmung im Einzelfall (ZiE) sind damit nicht mehr erforderlich.
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7.4.2.1 vetroRailing P

vetroRailing P ist ein designorientiertes, im Innen- wie im Außen­bereich einsetzbares absturzsicherndes Glasgeländersystem mit punktgehaltenen Glas­aus­fachungen. Der Punkthalterdurchmesser beträgt nur 35 mm.
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7.4.2.2 vetroRailing U

Das hochtransparente absturzsichernde System macht Ganzglas im Geländerbereich attraktiv und wirtschaftlich wie nie zuvor. Das innovative Klemm-Montageprinzip über­zeugt und reduziert die Montage- und Planungszeit. 
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7.4.2.3 vetroRailing UA

Das absturzsichernde Ganzglasgeländer mit dem revolutionären CLICK‘N FIX-Montage-System für die einfache und schnelle Installation. In der Ausführung HD können auch Holmlasten bis zu 5 kN/m getragen werden. 
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7.4.2.4 vetroRailing GW

Raumhohe Verglasung mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis (AbP), geprüfter Typenstatik und absturzsichernder Funktion. Die Holmlast kann bis zu 2 kN/m betragen. 
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7.4.2.5 Französischer Balkon

Dieses neu entwickelte, modulare System eines französischen Balkons mit allgemeinem bauaufsichtlichem Prüfzeugnis (AbP) ist aus hochwertigen Aluminiumprofilen gefertigt. Das Glas ist zweiseitig rechts und links liniengelagert. Die Breite beträgt maximal 1800* mm, die Höhe maxi­mal 1200 mm. Das System kann auch ohne lastabtragenden Handlauf verbaut werden. In diesem Fall ist jedoch ein Kantenschutz erforderlich.
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7.4.3 vetroSwitch - Schaltbares Glas

vetroSwitch ist ein schaltbares Verbundglas, das auf Knopfdruck seine Durchsicht von transluzent zu transparent ändert.
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7.4.4 VARIADUR® Ganzglasanlagen mit Drehtüren

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7.4.4.1 Typenübersicht

VARIADUR® Ganzglasanlagen sind transparente Konstruktionselemente mit einer Vielzahl gestalterischer Möglichkeiten: Die Basis bilden 13 Anlagentypen mit einflügeligen Türen (E1 bis E13) und 11 Typen mit doppelflügeligen Türen (D1 bis D11). Diese Anlagentypen sind nahezu beliebig erweiterbar, so dass für fast alle baulichen Gegebenheiten eine Anpassung erfolgen kann. Türanlagen mit Sonderformen wie Rund- und Segmentbögen sind ebenfalls lieferbar. Beschlagteile für Windfanganlagen komplettieren das Ganzglasanlagenprogramm.
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7.4.4.2 Beschläge

Universal
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7.4.5 PORTADUR® Ganzglastüren

PORTADUR® Glastüren sind rahmenlose Türen für den Innenbereich. Das vielfältige Beschlagprogramm ermöglicht eine Verwendung im Wohn- und Bürobereich oder in Ateliers und Praxen. Der Einbau erfolgt in Zargen nach DIN 18111.
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7.4.5.1 Lieferprogramm Türblätter

Die Türblätter bestehen aus DELODUR® Einscheiben-Sicherheitsglas. Als Basisgläser können alle vorspannbaren, 8 oder 10 mm mm dicken Float- und Ornamentgläser gewählt werden. Satinierung und Siebbedruckung sind möglich. Weitere Hinweise im Kapitel „DELODUR® Einscheiben-Sicherheitsglas“.
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7.4.5.2 Beschläge

Zu PORTADUR® Ganzglastüren gehören die Bänder und Schlösser aus den Beschlagprogrammen DORMA Junior, Studio und TENSOR. Die Beschläge bestehen aus hochwertigen Materialien. In Räumen mit extrem hoher Feuchtebelastung, wie Schwimm-, Sauna- und Solebädern sollten die Beschläge jedoch nicht eingesetzt werden.
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7.4.6 Ganzglasschiebetüren und -raumteiler

7.4.6.1 DORMA Schiebetürsysteme

AGILE 150 / AGILE 150 Syncro / AGILE 150 DORMOTION
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7.4.7 Schiebewände

Horizontalschiebewand HSW-G
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7.4.8 Türautomation

CS 80 MAGNEO
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7.4.9 Duschsysteme

7.4.9.1 LAGOON Duschsystem

LAGOON ist ein patentiertes Duschsystem und besteht aus hochwertigsten Materialien. Bei der Entwicklung wurde besonderer Wert auf die technische Perfektion gelegt. Gemäß den Anforderungen der Prüf- und Zertifizierungsordnung wurde vom TÜV Product Service eine einwandfreie und gleichmäßige Fertigungsqualität bescheinigt.
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7.4.9.2 gral Duschsysteme

Das umfassende gral Ganzglasduschenprogramm bietet Anwendungen und Problem­lösungen für viele Situationen. Eine Vielzahl an Dreh-, Falt- oder Schiebetürlösungen mit selbstschließenden oder hebenden Beschlägen ermöglichen maßgeschneiderte Lösungen mit einfacher Montage. Es folgen einige Beispiele aus dem umfangreichen Sortiment.
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7.4.10 vetroLoom - 3D Lichtstrukturglas

Mit vetroLoom - 3D Lichtstrukturglas werden neue Möglichkeiten der Gestal­tung mit Licht und Glas eröffnet. In der Interaktion mit einer LED-Hinter­grund­beleuchtung erzeugt vetroLoom räum­liche Lichtstrukturen mit einer überraschenden Tiefen­wirkung.
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7.4.11 LEDscreen® - Leuchtglas

7.4.11 LEDscreen® - Leuchtglas
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8.0 Tabellen, Diagramme und Richtlinien

8.1 Die Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die neue Energieeinsparverordnung ist im Mai 2014 in Kraft getreten. Ab Januar 2016 wurden erhöhte Anforderungen an den energetischen Standard von Neubauten vorgesehen. Die EnEV soll dazu beitragen, bis zum Jahr 2020 einen Niedrigst­energiestandard für Neubauten zu schaffen bzw. langfristig bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand anzustreben. 
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8.2 Nennwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten von Wärmedämm- und Sonnenschutzverglasungen

Berechnete Ug-Werte nach DIN EN 673 für THERMOPLUS® und INFRASTOP®unter Berücksichtigung:
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8.3 Leistungserklärung, CE- und Ü-Zeichen

Mit Einführung der Bauproduktenverordnung (BauPVO, 305/2011 EU) muss für ein in Verkehr gebrachtes Bauprodukt, für das es eine harmonisierte Norm gibt oder das einer Europäischen Technischen Bewertung entspricht, eine Leistungserklärungen erstellt werden.
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8.4 Glasdicken-Vordimensionierung

In diesem Kapitel finden Sie allgemeine Angaben und Hinweise, technische Daten, Tabellen und Diagramme als Hilfe zur Glasdicken-Vordimensionierung. Sie geben den uns zum Redaktionsschluss bekannten geltenden Stand der Technik in Deutschland wieder.
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8.4.1 Linien- und punktförmig gelagerte Verglasungen

Seit Mitte 2013 liegen mit den Teilen 1 bis 3 der Norm DIN 18008 neue Technische Regeln zur Bemessung und Konstruktion linien- und punktförmig gelagerter Verglasungen vor.

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8.4.2 Absturzsichernde Verglasungen

Wenn linien- oder punktförmig gelagerte Verglasungen auch absturzsichernde Funktionen erfüllen müssen, ist zusätzlich zu den Teilen 1 bis 3 der DIN 18008 auch Teil 4 der Norm anzuwenden. Dieser Normteil wurde von August 2014 bis Oktober 2015 in allen Bundesländern als Tech­nische Baubestimmung bauaufsichtlich eingeführt und hat die alte Technische Regel TRAV ersetzt.
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8.4.2.1 Tabelle B.1, DIN 18008-4 - Linienförmig gelagerte Verglasungen mit nachgewiesener Stoßsicherheit

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8.4.2.2 Punktförmig gelagerte Verglasungen der Kategorie A und C

Die in der unten abgebildeten Tabelle B.2 der DIN 18008-4 aufgeführten, durch Tellerhalter gelagerten Verglasungen gelten unter den folgenden Bedingungen als stoßsicher im Sinne der Norm:
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8.4.2.3 Linienförmig gelagerte Verglasung der Kategorie B

Die in Abschnitt B.3 der DIN 18008-4 beschriebene Glasbrüstung der Kate­gorie B gilt bei Einhaltung der nachfolgend genannten Bedingungen als stoß­sicher im Sinne der Norm:

a) ebene Verglasung, keine Bohrungen oder Ausnehmungen, außer denen zur Befestigung am Boden und Handlauf
b) VSG aus mindestens 2 x 10 mm ESG oder TVG mit mindestens 1,52 mm PVB-Folie, keine festigkeitsreduzierende Oberflächenbehandlung (z.B. Emaillierung)
c) VSG-Scheiben mindestens 500 mm und höchstens 2000 mm breit, freie Kragarmlänge höchstens 1100 mm
d) zulässige Abweichung von der Rechteckform nach Bild B.3 der DIN 18008-4
e) folgende Konstruktionsmerkmale sind einzuhalten: 
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8.4.3 Umwehrungen ohne Absturzgefahr

Für typische Umwehrungen ohne Absturzgefahr existieren zwar keine Regelwerke. Für den Errichter gläserner Umwehrungen heißt das aber nicht, dass er hier nach Gutdünken verfahren könnte. Wir empfehlen daher, die Glasdimensionierung nach DIN 18008 vorzunehmen.

Unter der Annahme horizontaler Nutzlasten (Holm-, Streckenlasten) nach DIN EN 1991-1-1 + NA, Ab­schnitt 6.4, die für diese Lastfälle die bemessungsrelevanten Einwirkungen regelt, sind die nachfolgenden Vor­dimen­sio­nierungstabellen entstanden.

Sie gelten ausschließlich für vertikale Verglasungen und beziehen sich nur auf den Lastfall Menschen­gedränge mit Holmlast 1 kN/m. Sollte die jewei­lige Einbausituation eine Überlagerung z. B. mit Windlasten und/oder mit Isolierglas-Klima­lasten bedingen, sind die Glasdicken entsprechend abzuändern.

Wichtiger Hinweis:
Unsere Angaben ersetzen nicht das ggf. erforderliche Genehmi­gungs­ver­fahren nach der zuständigen Landesbau­ordnung.

Bei nicht allseitiger Rahmung der Gläser empfehlen wir, durch geeignete Maßnahmen (z.B. Klemmverbindung) zu verhindern, dass sich Personen in den Fugen zwischen den Gläsern bzw. zu angrenzenden Bauteilen verletzen können.


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8.4.3.1 Scheibe am Fußpunkt linienförmig eingespannt

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8.4.3.2 Scheibe oben und unten linienförmig gelagert

 
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8.4.3.3 Scheibe links und rechts linienförmig gelagert

 
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8.4.3.4 Scheibe vierseitig linienförmig gelagert

 
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8.4.4 Verglasungen für Aufzugsanlagen

Gläserne Fahrkörbe von Aufzugsanlagen und gläserne Schachteinhausungen sind heute gängige Glasanwendungen.
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8.4.5 Planmäßig begehbare Verglasungen

Seit Mitte 2013 liegt mit Teil 5 der Norm DIN 18008 eine neue Technische Regel für planmäßig begehbare Verglasungen vor. Dieser Normteil wurde von August 2014 bis Oktober 2015 in allen Bundesländern als Tech­nische Baubestimmung bauaufsichtlich eingeführt.
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8.4.6 Bedingt betretbare Verglasungen

Sollen Glasflächen nicht planmäßig betreten werden, sondern gemäß DIN 4426 temporär als Arbeitsplatz für Inspektions- und Wartungsarbeiten oder zur Instandhaltung genutzt werden, gelten sie als bedingt betretbare Verglasungen. Ihre bedingte Betretbarkeit ist nach der berufsgenossenschaftlichen Vorschrift
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8.4.7 Durchsturzsichere Verglasungen

Befinden sich Verglasungen, die bestimmungsgemäß nicht betreten werden dürfen, in einem horizontalen Abstand von weniger als 2,00 m und vertikal in gleicher Höhe oder nicht höher als 0,50 m oberhalb von Arbeitsplätzen und Verkehrswegen und sind zu diesen nicht abgesperrt, müssen sie nach GS-BAU-18 durchsturzsicher sein. 
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8.4.8 Ballwurfsicherheit

In Sporthallen dürfen Bauelemente aus Glas, die vom Basket-, Faust-, Fuß-, Hand-, Hockey-, Medizin-, Prell-, Tennis- oder Volleyball getroffen werden können, nur dann verwendet werden, wenn sie ballwurfsicher bzw. eingeschränkt ballwurfsicher sind.
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8.4.9 Gläser unter Wasserdruck, Aquarien

Glasdickenempfehlung für Aquarium-Seitenscheiben aus Floatglas1)
Die Tabellen gelten nur, wenn der Wasserstand die Glashöhe nicht überschreitet!
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8.5 Besondere Hinweise

Im Zusammenhang mit der Verglasung können an den Verglasungseinheiten Schäden eintreten, die nicht unter eine Garantie fallen. Es sollten aus diesem Grunde folgende Empfehlungen beachtet werden:
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8.5.1 Bruchfestigkeit von Flachgläsern

Glasbruch
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8.6 Richtlinie zur Beurteilung der visuellen Qualität von Glas für das Bauwesen

Diese Richtlinie wurde erarbeitet vom Technischen Beirat im Institut des Glaserhandwerks für Verglasungstechnik und Fensterbau, Hadamar und vom Technischen Ausschuss des Bundesverband Flachglas e.V., Troisdorf. Stand: Mai 2009
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8.6.1 Geltungsbereich

Diese Richtlinie gilt für die Beurteilung der visuellen Qualität von Glas für das Bauwesen (Verwendung in der Gebäudehülle und beim Ausbau von baulichen Anlagen/Bauwerken). Die Beurteilung erfolgt entsprechend den nachfolgend beschriebenen Prüfgrundsätzen mit Hilfe der in der Tabelle nach Abschnitt 3 angegebenen Zulässigkeiten.
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8.6.2 Prüfung

Generell ist bei der Prüfung die Durchsicht durch die Verglasung, d. h. die Betrachtung des Hintergrundes und nicht die Aufsicht maßgebend. Dabei dürfen die Beanstandungen nicht besonders markiert sein. Die Prüfung der Verglasungen gemäß der Tabelle nach Abschnitt 3 ist aus einem Abstand von mindestens 1 m von innen nach außen und aus einem Betrachtungswinkel, welcher der allgemein üblichen Raumnutzung entspricht, vorzunehmen. Geprüft wird bei diffusem Tageslicht (wie z.B. bedecktem Himmel) ohne direktes Sonnenlicht oder künstliche Beleuchtung. Die Verglasungen innerhalb von Räumlichkeiten (Innenverglasungen) sollen bei normaler (diffuser), für die Nutzung der Räume vorgesehener Ausleuchtung unter einem Betrachtungswinkel vorzugsweise senkrecht zur Oberfläche geprüft werden. Eine eventuelle Beurteilung der Außenansicht erfolgt im eingebauten Zustand unter üblichen Betrachtungsabständen. Prüfbedingungen und Betrachtungsabstände aus Vorgaben in Produktnormen für die betrachteten Verglasungen können hiervon abweichen und finden in dieser Richtlinie keine Berücksichtigung. Die in diesen Produktnormen beschriebenen Prüfbedingungen sind am Objekt oft nicht einzuhalten.
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8.6.3 Zulässigkeiten für die visuelle Qualität von Glas für das Bauwesen

Tabelle aufgestellt für Floatglas, ESG, TVG, VG, VSG, jeweils beschichtet oder unbeschichtet sowie deren Kombination zu Zweischeiben-Isolierglas
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8.6.4 Allgemeine Hinweise

Die Richtlinie stellt einen Bewertungsmaßstab für die visuelle Qualität von Glas im Bauwesen dar. Bei der Beurteilung eines eingebauten Glaserzeugnisses ist davon auszugehen, dass außer der visuellen Qualität ebenso die Merkmale des Glaserzeugnisses zur Erfüllung seiner Funktionen mit zu berücksichtigen sind. Eigenschaftswerte von Glaserzeugnissen, wie z. B. Schalldämm-, Wärmedämm- und Lichttransmissionswerte etc., die für die entsprechende Funktion angegeben werden, beziehen sich auf Prüfscheiben nach der entsprechend anzuwendenden Prüfnorm. Bei anderen Scheibenformaten, Kombinationen sowie durch den Einbau und äußere Einflüsse können sich die angegebenen Werte und optischen Eindrücke ändern. Die Vielzahl der unterschiedlichen Glaserzeugnisse lässt nicht zu, dass die Tabelle nach Abschnitt 3 uneingeschränkt anwendbar ist. Unter Umständen ist eine produktbezogene Beurteilung erforderlich. In solchen Fällen, z. B. bei Sicherheits-Sonderverglasungen (angriffhemmenden Verglasungen), sind die besonderen Anforderungsmerkmale in Abhängigkeit der Nutzung und der Einbausituation zu bewerten. Bei Beurteilung bestimmter Merkmale sind die produktspezifischen Eigenschaften zu beachten.
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8.6.4.1 Visuelle Eigenschaften von Glaserzeugnissen

Eigenfarbe
Alle bei Glaserzeugnissen verwendeten Materialien haben rohstoffbedingte Eigenfarben, welche mit zunehmender Dicke deutlicher werden können. Aus funktionellen Gründen werden beschichtete Gläser eingesetzt. Auch beschichtete Gläser haben eine Eigenfarbe. Diese Eigenfarbe kann in der Durchsicht und/oder in der Aufsicht unterschiedlich erkennbar sein. Schwankungen des Farbeindruckes sind aufgrund des Eisenoxidgehalts des Glases, des Beschichtungsprozesses, der Beschichtung sowie durch Veränderungen der Glasdicken und des Scheibenaufbaus möglich und nicht zu vermeiden.
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8.6.4.2 Begriffserläuterungen

Interferenzerscheinungen
Bei Isolierglas aus Floatglas können Interferenzen in Form von Spektralfarben auftreten. Optische Interferenzen sind Überlagerungserscheinungen zweier oder mehrerer Lichtwellen beim Zusammentreffen auf einen Punkt. Sie zeigen sich durch mehr oder minder starke farbige Zonen, die sich bei Druck auf die Scheibe verändern. Dieser physikalische Effekt wird durch die Planparallelität der Glasoberflächen verstärkt. Diese Planparallelität sorgt für eine verzerrungsfreie Durchsicht. Interferenzerscheinungen entstehen zufällig und sind nicht zu beeinflussen.
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8.7 Gesetzliche Bestimmungen, Normen und Regelwerke

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8.7.1 Bauordnungsrecht

Landesbauordnungen und Musterbauordnung 
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8.7.2 Bauordnungsrechtlich relevante Listen und Verzeichnisse

Bauregellisten
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8.7.3 Normen und Technische Regeln

Normen des DIN, CEN und ISO
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8.7.4 Baunebenrecht

Arbeitsstättenverordnung und zugehörige Technische Regeln
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8.7.5 Weitere Regelwerke

Richtlinien des Bundesverband Flachglas e.V. (BF), Troisdorf
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8.8 Oberste Baubehörden der Bundesländer

Gemäß Landesbauordnung sind die obersten Baubehörden der Bundes-länder zuständig für die Erteilung von Zustimmungen im Einzelfall (ZiE). Einige Bundesländer übertragen diese Aufgabe nachgeordneten Landes-behörden. Die folgende Übersicht gibt die Kontaktadressen der jeweils zuständigen Stelle zum Redaktionsschluss wieder.
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